Der Begriff Chelat kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Zange oder Krebsschere. In der Medizin werden Chelate eingesetzt, um mit Schwermetallen und Calcium stabile Verbindungen zu bilden, um diese über die Nieren aus dem Körper auszuleiten.
Eingesetzt wird die Chelattherapie bei Durchblutungsstörungen des Herzens, des Hirns und der Beine. Auch Sehstörungen, die durch
Durchblutungsstörungen entstehen, können durch diese Therapie verbessert werden.
Ob als therapeutische Alternative in der Behandlung von allgemeiner Arteriosklerose/
Durchblutungsstörungen oder zur gezielten Ausleitung von im
Körper angesammelten Schwermetallen: Die Chelattherapie ist eine effektive und unersetzliche Behandlungs-
methode zur Therapie verschiedenster Erkrankungen.
Eine Studie aus dem Jahre 1993 - durchgeführt von Hancke und Flytlie - die 470 Patienten einschloss, kam zu überzeugenden Ergebnissen. Es wurde hier zunächst der Einfluss der Chelattherapie auf die Koronare Herzkrankheit untersucht. Von 65 zunächst für eine Bypass-OP vorgesehenen Patienten war nach Ende der Therapie kein Bypass mehr nötig, bei 24 von 27 ursprünglich für eine Fuß- oder Beinamputation vorgesehenen Patienten konnte diese nach der Chelattherapie unterbleiben. Weiterhin wurde beobachtet, daß Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit ihre Gehstrecke verfünffachen konnten.
So kann man sagen, dass die Chelattherapie die Gefäßverkalkung als Wurzel allen Übels beseitigt und damit eine Ursachen orientierte Therapieform darstellt.
