zur Behandlung von chronischen und akuten Darmerkrankungen
Mit einer Gesamtlänge von ca. 8,50 Metern (Dünndarm 7 m, Dickdarm 1,50 m) und einer Gesamtfläche von nahezu 4000 Quadratmetern ist der Darm des Menschen größtes Organ. Daß es auch das einflußreichste Organ ist, liegt daran, daß die Darmschleimhaut 80 % des Immunsystems darstellt.
Man kann die Tätigkeit der Darmschleimhaut vergleichen mit der eines Wächters.
Ist der Wächter müde, krank oder unaufmerksam, können sich Personen an ihm
vorbei schleichen, ohne daß er es bemerkt und Schaden anrichten, vor denen der Wächter eigentlich schützen sollte. Überträgt man dies auf die Darmschleimhaut,
so kann man sagen, daß hauptsächlich durch veränderte Ernährungsweise (Weißmehl, Zucker, zuviel Fleisch) und andere schädliche Umwelteinflüsse die Durchlässigkeit
der Darmschleim-
haut bei immer mehr Menschen erhöht ist. Als Folge können nun Stoffe eindringen und auf dem Blutweg den gesamten Körper erreichen und Schäden
verursachen. Als Beispiel sei hier die Zunahme der allergischen Erkrankungen wie Nahrungsmittelallergien, Heuschnupfen, allergisches Astma genannt.
Als weitere Folge der jahrelangen Fehlernährung verliert der Dickdarm zunehmend seine Bewegungsfähigkeit. Schlacken, Inkrustierungen und Verhärtungen verhindern eine normale Peristaltik (wurmartige Bewegung des Darmes) und damit den Weitertransport des Darminhaltes. Der Dickdarm hat die Aufgabe, dem Nahrungsbrei hauptsächlich Wasser zu entziehen, ihn dadurch zu formen und ausscheidungsfähig zu machen. Wird der Darm träge, so entzieht er dem Nahrungsbrei solange Wasser, bis er zu fest wird. Das Ergebnis ist Obstipation (Stuhlverstopfung). Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein. Durch Fäulnisstoffe entsteht Gärung und oft entleert sich der Darm explosionsartig mit wässrigen Stühlen (Diarrhoe - Durchfall).
