Jedes Organ produziert auf einem bestimmten Hautareal eine spezielle Temperatur. In der Antike suchten die Ärzte mit ihrem Handrücken nach Wärmeunterschieden auf der Haut und konnten aus dem Ergebnis ihre Schlüsse ziehen.
Durch die heutige exakte Meßtechnik und computerunterstützte Aufzeichnung ist es möglich, durch Wärmemessung an über 100 Körperpunkten
vor und nach einem Kältereiz die Regulationsfähigkeit aller Organe graphisch darzustellen. Wie man weiß, gehen Regulationsstörungen den
chronischen Erkrankungen oft Jahrzehnte voraus. So eignet sich diese Untersuchungsmethode, die vollkommen schmerzfrei und ohne Nebenwir-
kungen ist, bestens
zur Früherkennung von Krankheiten. Gleichzeitig stellt sie ein hervorragendes Instrument zur Therapiekontrolle dar.
